Nornen sollen von Göttern, Zwergen oder auch von Elfen abstammen. Namentlich bekannt sind uns aber nur die drei greisen „Schicksalsfrauen“:
– Urd (das Gewordene – sie steht für die Vergangenheit)
– Verdandi (das Werdende – sie steht für die Gegenwart)
– Skuld (das Werdensollende – sie steht für die Zukunft).
Die drei Nornen wohnen an der Wurzel der Weltenesche Yggdrasil nahe eines Brunnens (dem Schicksalsquell – wird auch Urdarbrunnen genannt) aus dem sie die Weltenesche Yggdrasil mit Wasser versorgen.
Vor Urzeiten haben sie nach einem Streit der Götter die Schicksalstafeln übernommen. Seither lenken sie die Geschicke der Menschen aber auch der Götter, indem sie die Fäden des Schicksals spinnen und weben. Den Menschen bringen die Nornen insbesondere Heil wie Unheil und definieren deren Lebensspanne. Es heißt, dass zwei von ihnen einem Neugeborenen Glück und Begabung in die Wiege legen, während die dritte (Skuld) durch ihren Spruch diesem Glück eine Grenze (den Tod) setzt.
In „Alamanni - ein Nornenspiel“ wird mit der Macht der Nornen experimentiert...